Im Zuge der heutigen Bachelor-Thesis-Präsentationen schaute ich eine vom Kollegen K., der sich mit der Einsetzbarkeit verschiedener Roboter im Lernalltag von Erstsemester-Informatikstudenten beschäftigte. Jedenfalls stellte er da auch die Lego Mindstorms NXT 2.0-Plattform vor, die man wohl recht einfach mit einer alternativen Firmware, dem leJOS bestücken kann und dann ganz locker und flockig in Java damit rumspielen kann.
Hab gerad das Tutorial durchgelesen und habe jetzt Lust drauf damit rumzuspielen. Aber davon trennen mich wohl erstmal noch 300 Euro. Naja, abwarten.
Notes: 1
Da ich immernoch nicht weiß, wie das mit der rechtlichen Lage ist, wenn man Kinoplakate verwendet, entschied ich mich meine nicht vorhandenen Zeichenkünste zu verwenden, um das Thema des Films kurz malerisch darzustellen.
Letztens erwarb ich günstig Batman – Arkham Asylum für die XBox 360, das gab mir den Anlass mich etwas mit dem Batman-Universum zu beschäftigen. Daher und aufgrund des ganzen Wirbels um Heath Ledger, entschied ich gestern dazu mir mal den dunklen Ritter anzuschauen.
Handlung
Batman jagt den Joker.
Fazit
Okay. Der Film begann irgendwie etwas lächerlich1Vielleicht lag das daran, das ich The Dark Knight als Einstieg wählte und nicht erst Batman Begins schaute. Diese übermäßig tiefe Stimme von Batman kommt schon derbe lächerlich. “Ich brauche keine Schulterpolster!” kchchch. Im normalen Leben gestaltet sich Bruce Wayne (Christian Bale) allerdings recht sympatisch. Ebenso geht es mir mit Alfred, dem Butler (Michael Caine) und, sagen wir mal Batmans Q, Lucius Fox (Morgan Freeman), vor allem die oftmals lustigen Dialoge lockern die ziemlich düstere Stimmung des Filmes auf.
Heath Ledger in seiner Rolle als Joker ist durchaus gut und ich kann einen Großteil der Lobhudelei verstehen. Allerdings begann mich der Joker relativ schnell zu nerven mit seinem Scheiß Geschmatze und den dummen Gesten. Ich hab die letzten anderthalb Stunden immer nur drauf gewartet das Batman ihn endlich kaltstellt. Aber Batman tötet ja niemanden.
Insgesamt muss ich sagen das der Film wirklich lang war. Fast zweieinhalb Stunden sind schon heftig, auch wenn es eigentlich kaum Längen gab oder langweilige Stellen. Aber fünf halbe Stunden Action am Stück strengen halt auch ziemlich an. Am Ende dachte ich mir schon erstmal so “Puh. Geschafft.”, musste dann aber auch erstmal ein paar Minuten sitzen und es verarbeiten. Wenn ich den Film in einem Wort zusammenfassen sollte, würde ich durchaus zu “imposant” greifen.
Fußnoten
- Vielleicht lag das daran, das ich The Dark Knight als Einstieg wählte und nicht erst Batman Begins schaute
Vor ein paar Stunden habe ich die 1.0-final von knspr-imgNote eingecheckt, sollte mittlerweile im Repository verfügbar sein. Neu hinzugekommen ist primär die Möglichkeit die Einstellungen (Notecounter anzeigen, RSS-Feed-Nachricht, Theme) direkt im Adminpanel anzupassen. Außerdem gibt’s jetz Code für die unter uns, die, wie ich, so Titelbilder über den Posts haben. Mehr dazu gibt’s auf der neu gestalteten Projektseite.
Ich entschuldige mich nochmal für die vielen anfänglichen Releases. Wobei das ja mehr oder weniger geplant war, aber vielleicht hätt ich es eher “open Beta” nennen sollen und nicht direct Release Candidates rauswerfen sollen.
Gelobe Besserung.
Mit der 1.0-final und endlosen Blogs in denen ich meistens Dinge gefixt hab, wo das Plugin garnicht schuld daran war, das es nich ging, betrachte ich das Plugin erstmal als “fertig”. Neue Features sind in nächster Zeit nicht zu erwarten, hab einfach keine Zeit dazu. Falls es noch irgendwelche Bugs gibt, werde ich natürlich versuchen mich darum zu kümmern.
Letztens meldete ich mich bei Lovefilm an und benutzte so einen 30-Tage-Test-Coupon. Unter anderem legte ich diesen Film in meine Ausleihliste.
Will ich garnicht viele Worte dazu verlieren. Der Film ist zwar historisch recht korrekt, aber gerade auch deswegen fällt es schwer irgendwelche Spannung aufzubauen. Außerdem ist mir Tom Cruise unsympatischer als je zuvor. Nein danke.
Am letzten Freitag sah ich mit meiner lieben Freundin den neuen Terry Gilliam Film “Das Kabinett des Dr. Parnassus“.
Handlung (dilletantisch zusammengefasst, evtl. Spoiler)
Der Film dreht sich einerseits um den alten Herrn Dr. Parnassus (Christopher Plummer), der einen Wanderzirkus betreibt und es ziemlich gut findet, mit dem Teufel (Tom Waits) Wetten abzuschließen. Die Wetten drehen sich im Grunde immer wieder darum, wer mehr Seelen auf seine Seite bekommen kann. Dazu gibt’s im Wanderzirkus einen Spiegel, der als Tür in eine andere Welt fungiert. Leute, die dort reingelockt werden können, müssen sich dann am Ende entweder für ihr größtes Laster oder eben dagegen entscheiden. Im letzteren Fall geht die Seele auf Parnassus’ Konto, ansonsten auf die des Teufels.
Irgendwann wettete Herr Parnassus also mit dem Teufel und gewann Unsterblichkeit. Als er sich dann in eine Frau verliebte, fiel ihm ein, das Unsterblichkeit ziemlich dumm ist und wollte sie wieder abgeben. Dazu schloss er dann einen Pakt mit dem Herrn Teufel, wobei er eine eventuelle Tochter, die aus der Beziehung hervorgehen würde, mit ihrem 16. Lebensjahr dem Teufel vermachte.
Nun ist es tatsächlich alles so gekommen, und der Geburtstag von Valentina (Lily Cole1Sie ist so abartig hässlich. So ein ekliges rundes Gesicht!) ist nah. Weil der Teufel allerdings genauso gern wettet, schlägt er eine neue Wette vor. Wenn es Parnassus gelingt schneller 5 Seelen einzusacken kann er seine Tochter behalten.
Eines Tages finden sie dann den mehr oder weniger Hauptdarsteller, Tony (am Anfang gespielt von Hackfresse Ledger) an einer Brücke hängen und retten ihn. Es stellt sich dann heraus, dass er sehr begabt darin ist, Leute in den Spiegel zu locken und sie so zu bequatschen all ihre Laster abzulegen. So schaffen sie es immerhin recht fix 4 Seelen zu sammeln. Dann stellt sich allerdings heraus, das Tony garnicht so ein Saubermann ist sondern in Wirklichkeit der Joker ein böser Junger, der sich Geld von Russen leiht und Organe von Kindern verkauft. Als das am rauskommt, führt es nach ein bisschen Action dazu, das Valentina durch die Pforte des Teufels geht und er somit sowohl 5 Seelen2Er hat vorher noch 4 Russen an sich gerissen, als auch den Wetteinsatz bekommen hat.
Der Teufel findet das allerdings ein bisschen blöd, das es so gekommen ist und schlägt Parnassus vor, das er seine Tochter zurück bekommt, wenn er es schafft, das Tony stirbt. Letzendlich schafft er das auch. Tony tot, Tochter frei. Allerdings lässt der feine Herr Teufel den armen alten Parnassus natürlich im Unklaren darüber, wo er Valentina finden wird. Am Ende sieht man dann, das er — mittlerweile total verzweifelt und verwahrlost — sie in London wieder findet. Sie hat mittlerweile mit Anton, einem anderen Mitglied des Wanderzirkus, eine Familie gegründet.
Die Geschichte mit dem Hauptdarsteller, der plötzlich tot war.
Bei dem Dreh dieses Filmes war es nun so, das sich der Herr Ledger mittendrin plötzlich umbringen musste. Danach wurde das Drehbuch dann etwas umgeschrieben. Glücklicherweise waren alle Szenen außerhalb des Zauberspiegels wohl abgedreht, in denen Heath mitspielte. Daher entschied man sich dann dafür, Tony in den Szenen in der Traumwelt von 3 anderen Schauspielern spielen zu lassen. Beim ersten Betreten des Spiegels handelte es ich dabei um Johnny Depp. Yeah. Ultra. Das waren die besten drei Minuten des Films. Leider war es danach auch schon aus mit Johnny. Danach gab’s dann noch Jude Law und Colin Farell, die ihre Sache auch gut machten.
Fazit
Okay. Der Film war durchaus sehr unterhaltend und eigentlich kaum langweilig. Am Anfang hat’s etwas gebraucht, bis er in Fahrt kam. Schauspielerische Leistung von Tom Waits als Teufel/Mr. Nick sehr gut, Plummer als Parnassus war auch gut. Heath Ledger, naja. Okay. Leider war die Johnny Depp-Szene viel zu kurz, aber die anderen “Vertretungen” machten ihren Job auch ganz gut.
Die Story fand ich eigentlich ganz gut und spannend, auch wenn Wetten mit dem Teufel jetzt nicht das neuste sind. Die Szenen in der Traumwelt kommen recht imposant und bunt daher. Würde eine Empfehlung aussprechen.
Fußnoten
- Sie ist so abartig hässlich. So ein ekliges rundes Gesicht!
- Er hat vorher noch 4 Russen an sich gerissen
Notes: 1
Als Titelbild wären nun ein paar alte Design-Screenshotinteressant gewesen, hab ich aber leider nicht
Heute morgen brachte ich oben in der Linkleiste dieses kleine Fragezeichen unter, welches auf /random verlinkt — eine Seite die einem widerrum auf einen zufälligen Blogpost verlinkt. Dabei habe ich dann einige alte Posts gelesen und mir ist aufgefallen, dass sich meine Art zu bloggen in den fast fünf Jahren die es diesen Blog schon nun gibt, ziemlich verändert hat.
Den Blog startete ich damals so richtig als Tagebuch. Mit richtig meine ich, ich habe echt versucht jeden Tag einen Blogpost zu veröffentlichen, in dem ich so schrieb was ich den Tag über so gemacht hab. Anfangs war das auch so eine Art Wettstreit mit dem Herrn Alcore, der seinen Blog zur gleichen Zeit startete und anfangs auch sehr regelmäßig schrieb. Aber spätestens seit seinem Australienurlaub hat sich die Postfrequenz bei ihm sehr verringert, seit fast nem Jahr ist da garnix mehr passiert.
Ich hab jedenfalls länger damit durchgehalten, zumindest als ich noch in der Schule war. Während des Zivildienstes wurde es dann schon langsam weniger und mit dem Studium kam das tägliche bloggen dann auch irgendwann zum erliegen. Mehr oder weniger zum Glück, denn irgendwie macht es auch nicht so viel Spaß wenn man jeden Tag zwanghaft noch schnell versucht einen Blogeintrag zu verfassen.
In den letzten Monaten veröffentliche ich jetzt nurnoch seltener Posts, in denen nur steht was ich gemacht habe, im Sinne von
Heute in der FH gewesen, zwei Blöcke, relativ langweilig. Dann Essen kaufen. Heute gibts Spaghetti.
sondern konzentrier mich eher auf mehr Beiträge mit mehr Inhalt oder auch eventuell interessanterem Inhalt. Diese anderen Sachen sind irgendwie mittlerweile hauptsächlich bei Twitter zu finden. Eigentlich bin ich mit dieser Tendenz auch recht zufrieden, wobei ich manchmal schon etwas vom Empfinden her durcheinanderkomme.
Eigentlich ist dieser Blog immernoch ein Tagebuch, eigentlich ja etwas privates. Trotzdem freue ich mich, wenn ich viele Feedreader habe und meine Google Analytics Statistiken gut aussehen, obwohl es mir andererseits halt auch egal ist, weil ich das hier doch auch zum großen Teil für mich selber schreibe. Aber es ist ja auch ein Blog, mit Kommentarfunktion, daher freut man sich natürlich immer auch über Kommentare. Und will eigentlich auch zum diskutieren anregen.
Manchmal frage ich mich, was ich eigentlich mit dem Blog erreichen will. Eigentlich will ich nur mein Leben, meine Gedanken festhalten und dokumentieren. Aber es ist halt auch dieser kleine Mann in meinem Kopf, der gerne erfolgreich und von 1000 Leuten gelesen werden möchte. Zum Glück ist er klein.
Die Geschichte mit Twitter ist noch, das man da, wie es scheint, seine Tweets selber archivieren muss, wenn man sie irgendwann später wieder durchgehen will. Über die API bekommt man soweit ich weiß nämlich immer nur die letzten 3200 Stück. Gut, das ich da halbwegs vorgesorgt hab. Irgendwann muss ich dann noch etwas basteln, das die Tweets dann Tagweise ausgibt, damit ich schön sehen kann, was ich so gemacht habe.
Ich weiß nicht, ob ich damit alleine da stehe, aber ich find es irgendwie gut, auch in 4 Jahren noch sehen kann, was ich in der Vergangenheit so gemacht habe und finde es, wenn ich jetzt zum Beispiel alte Blogposts lese meist ziemlich amüsant.
In den letzten Tagen las ich mein erstes 500+ Seiten-Buch fertig. Dabei handelte es sich um Dan Browns “Digital Fortress”, soweit ich der Wikipedia vertrauen kann sein erster Roman, der veröffentlich wurde. Gekauft hatte ich es ja bereits Ende Dezember in Leipzig, aber man kommt ja nich so oft zum Lesen.
Im Grunde geht es darum, das die NSA einen tollen Ubercomputer hat, der es möglich macht jede Verschlüsselung auf der Welt in kürzester Zeit zu knacken. Irgendwann kommt es dann aber zum Super-GAU in Form des Digital Fortress genannten supertollen Verschlüsselungsalgorithmus, der unknackbar scheint. Die Hauptcharaktere sind einmal Susan Fletcher, Kryptoexpertin, die versucht im NSA-Hauptquartier alles zu regeln und ihr Freund, David Becker, Hochschulprofessor, der nach Spanien geschickt wurde um dort den Key zu besorgen, der benötigt wird um Digital Fortress zu knacken. Die Erzählung wechselt dann immer zwischen NSA-HQ und Spanien, was an sich schon gut Spannung erzeugt.
Joa. Also insgesamt kann man sagen, das Dan Brown die Geschichte ganz spannend erzählt. Am Anfang gehts etwas langsam los, wird dann zum Ende hin aber ziemlich rasant, sodass ich teilweise das Gefühl hatte, ich müsste schneller lesen können um die Spannung etwas einzudämmen. Ab der Hälfte wird der “Hauptdrehpunkt” der Story aber vorhersehbar, sodass man dann ein paar Seiten nur drauf wartet, das es endlich den Leuten klar wird. Ebenso werden die letzten paar Seiten von einem “Na, jetzt kommt schon ihr Hochintelligenten Krypo-Experten, da kommt man doch sofort drauf”-Gefühl begleitet. Außerdem ist es ein bisschen kitschig. Ein klitzekleines bisschen.
Natürlich ist das Buch weder vom kryptografischen Inhalt her korrekt noch von den ganzen IT-Sachen, aber naja, es unterhält gut.
Teilweise kann ich mir eine Verfilmung gut vorstellen, weiß allerdings nicht ob das irgendwann wohl jemand in Betracht zieht. Is dann wohl doch nicht so ultra bekannt und Kritiker-geliebt. Aber ein Tom Hanks in der David Becker-Rolle fänd ich sicher gut.
Notes: 5
Heute schaute ich aus langeweile malwieder das X JAPAN Konzert beim Hide Memorial Summit, am 5. Mai 2008. Oder so. Tolles Konzert, soweit normal für X JAPAN.
Gegen Ende, als sie “X” spielen, passiert allerdings etwas, was ich absolut überhaupt nicht leiden kann und jede Band eigentlich direkt disqualifiziert — Yoshiki, der Drummer und Hauptsongwriter, der bei diesem Song ein bisschen mit Gitarre gespielt hat, versucht seine Gitarre auf dem Bühnenboden in ihre Bestandteile zu zerlegen. Die Gitarre wehrt sich zwar noch ordentlich, hat aber keine Chance. Er schlägt sie bestimmt 6 oder 7 mal auf, bevor ihr dann, erwartungsgemäß, der Hals abbricht. Schade.
Und er ist ja nicht der einzige. Soweit ich mich erinnern kann war das in den 80ern1oder so ja bei manchen Bands ziemlich in der Mode die Gitarren zu vernichten. Die Frage ist nur, warum. Ich kann es aus zwei Gründen nicht verstehen. Einerseits ist es die rein materielle Seite. Gitarren kosten Geld. Sehr viel Geld. Warum vernichtet man Geld? Weil man es sich leisten kann? “Höhö, egal, hab ja 10 Millionen auf’m Konto, kann ich ja ein paar Gitarren zerschmettern”. Ziemlich arrogant.
Die andere Seite ist dann eher die… keine Ahnung, nennen wir sie die emotionale Seite. Ich mag Gitarren. Gitarren sind aus Holz, Gitarren leben. Gitarren werden von Menschen hergestellt, von Menschen überprüft und eingestellt. Sie sind nicht erschaffen worden, um zerschlagen zu werden, sondern um gut zu klingen, Töne zu produzieren, die Freude machen. Es hat absolut keinen Wert eine Gitarre auf den Boden zu schmeißen und kaputt zu machen. Es klingt nicht gut. Es sieht nicht gut aus.
Natürlich ist eine Gitarre für Musiker auch ein Werkzeug. Aber schmettern Bauarbeiter ihre Schaufel auf den Boden, nach getaner Arbeit? Werfen Fotografen ihre Canon EOS 5D Mark II mit montierten EF 200mm 2.8IS mit Wucht auf den Boden, nachdem sie ein tolles Foto geschossen haben? Hat Da Vinci seine Pinsel durchgebrochen, nachdem er der Mona Lisa ihr Lächeln verpasst hat? Ich glaube nicht.2Okay, vielleicht gibt es Maler, die sowas machen…
Natürlich, wenn man tagtäglich mit Instrumenten zu tun hat und vielleicht auch eine riesige Sammlung zuhause, dann hat man zu einer einzelnen Gitarre vielleicht nicht so eine starke Bindung, sind halt einfach nur Werkzeuge. Aber trotzdem sollte man sie nicht kaputt machen. Nur meine Meinung.
Fußnoten
- oder so
- Okay, vielleicht gibt es Maler, die sowas machen…
Heute erwarb ich “Prozess- und Technologiemanagement in der Softwareentwicklung“, ein sicher sehr empfehlenswertes Buch. Es ist wohl das Erste und gleichzeitig Letzte Fachbuch was ich in diesem Studium erwerben muss. Für welche Vorlesung ich es brauche? Projektmanagement. Der Professor ist nämlich zufällig auch noch Author des Buches.
Zum Glück konnte ich es einem Kommilitonen abkaufen und musste nicht die vollen 50 Euro zahlen.
In dieser brandneuen Kategorie werde ich, wenn sich gerad die Gelegenheit bietet, kurze Codeschnipsel veröffentlichen, die vielleicht dem ein oder anderen, der ein ähnliches Problem hat wie ich, weiterhelfen.
Auf dieses Problem stieß ich, als ich an einer kleinen VoteUp/VoteDown-Funktion arbeitete, die hier demnächst auch in den Blog kommt. Die Votes wollte ich dabei getrennt in der Datenbank speichern. votesUp INT(11) UNSIGNED, votesDown INT(11) UNSIGNED. Ich entschied mich für UNSIGNED-Felder, weil es ja beides positive Zahlen werden sollen.
Die Query zum Auslesen sah nun ungefähr so aus: SELECT ... ORDER BY (-votesDown + votesUp) DESC. Das Ergebnis stellte mich leider nicht zufrieden. 15, 9, -19, -2 -1. Mit etwas Googeln war die Lösung dann schnell gefunden: Die beiden Felder dürfen nicht unsigned sein, sonst haut der das bei der Rechnung wohl irgendwie durcheinander.
Vielleicht hiflts ja jemandem!




